Rhetorik München

Ob Arbeitsessen, Mitarbeitergespräch, Vortrag oder Elevator Pitch - öffentliches Reden ist unvermeidlich. In unserem Rhetorik-Seminar lernen Ihre Mitarbeiter*innen, überzeugend und eloquent zu sprechen. Wer über redegewandte Mitarbeiter*innen verfügt, hat viele Vorteile gegenüber seinen Mitbewerbern. Schließlich trägt Redekunst maßgeblich zum Erfolg von Unternehmen bei. Wer sein Gegenüber oder sein Publikum mit seinem Vortrag in den Bann zieht, erreicht mehr. Doch nicht jeder beherrscht die Kunst der Rede. Die gute Nachricht: Jede*r kann ein guter Redner / eine gute Rednerin und Präsentator*in werden. Dafür braucht es natürlich Übung!

Was ist Rhetorik?

Der Begriff "Rhetorik" leitet sich vom altgriechischen ‚rhetorike‘ - zu Deutsch ‚Redekunst‘ - ab. Heutzutage fallen unter Rhetorik selbstbewusstes sprachliches Auftreten, sprachliche Flexibilität, Verhandlungsführung, Argumentationsweise sowie der zielbewusste Umgang mit dem gesprochenen Wort. Gute Rhetoriker fesseln ihr Publikum mit überzeugenden Reden und sorgen dafür, dass Inhalte lange im Gedächtnis der Zuhörer bleiben. Die Rhetorik hält dafür wirkungsvolle Methoden und Stilmittel für eine überzeugende Rede bereit. Die Erstellung einer überzeugenden Rede gleicht einem kreativen Akt. Präsenz und Charisma des Redners spielen für das Endergebnis ebenfalls eine entscheidende Rolle. In unserem Rhetorik-Seminar lernen Teilnehmer*innen, wie sie ihre Botschaft eindrucksvoll transportieren.

Wie kann man sich rhetorisch verbessern?

Wer sich öffentliche Reden ansieht und anhört, stellt schnell fest: Bei Präsentationen und Vorträgen spielen Körpersprache, Auftreten und Kommunikation eine Schlüsselrolle. Eine aufrechte Haltung, die richtige Kleidung und eine selbstsichere Stimme machen bereits einen Großteil unserer Wirkung aus. Ebenfalls wichtig sind Körpersprache, Blickkontakt zum Publikum sowie die gezielte Ansprache der Zuhörenden - so wird das Gegenüber empfänglicher für die jeweilige Botschaft. In unserem Rhetorik-Seminar lernen Teilnehmer*innen, wie sie selbstbewusst auftreten, flüssig sprechen und ihren Vortrag rhetorisch bestmöglich aufbauen und schlüssig argumentieren.

Die fünf Produktionsstadien einer Rede

Diese fünf Arbeitsschritte haben seit der Antike nichts an Aktualität eingebüßt:

Inventio:
Auch als Phase der Stoffsammlung bekannt. Im Fokus steht zunächst das reine Thema. Des Weiteren macht man sich Gedanken über die Zuordnung zur jeweiligen Redegattung (Überzeugungsrede, informationelle Rede, Festrede) und darüber, welche Materialien gesammelt werden müssen, um das Thema vollständig auszuschöpfen.

Dispotio:
die Gliederung des Stoffes. Was kommt in die Einleitung, den Hauptteil und den Schluss? Ein Blick auf die Kunst des Überzeugens ist hier hilfreich: Der "Recency-Effekt" aus der Psychologie besagt, dass das Letztgesagte bei den Zuhörerenden am besten im Gedächtnis bleibt.

Elocutio:
In diesem Arbeitsschritt geht es darum, den Vortrag stilistisch und sprachlich zu würzen. In diesem Schritt werden Wortschatz, rhetorische Stilmittel, grammatikalischer Gebrauch und Publikumsorientierung überarbeitet.

Memoria:
Nun steht das Einprägen des Vortrags im Vordergrund. Das funktioniert mit Hilfe von Mnemotechniken und Stichwortzetteln besonders gut.

Actio:
Im letzten Schritt erfolgt die Umsetzung. Nun wird vor allem am nonverbalen Teil des Vortrages gefeilt. Wie wird vorgetragen? Wie können Mimik und Gestik unterstützend eingesetzt werden? Wie klingt die eigene Stimme? Welche Dynamiken entstehen im Rahmen des Vortrags?